Ein neues Buch von Klaus Pulkrabek

Sinn nach der Arbeit

Über KI und die Entwertung der Arbeit – und darüber, was vom Menschen bleibt, wenn Effizienz nicht mehr genügt.

Arbeit kann äußerlich bestehen bleiben und dennoch an innerer Tragkraft verlieren. Dieses Buch fragt, was das für Können, Urteil und Zugehörigkeit bedeutet.

Wenn Können selbstverständlich wird, verändert sich der Wert des Könnens.

Künstliche Intelligenz nimmt dem Menschen nicht nur Aufgaben ab. Sie verändert, was Erfahrung bedeutet, wie Urteilskraft entsteht und woran Menschen ihre Wirksamkeit erkennen. Der Wandel beginnt leise – lange bevor ganze Berufe verschwinden.

Was auf dem Spiel steht

Eine ruhige, präzise Vermessung der Arbeitswelt im Übergang. Ohne Technikpanik und ohne die bequeme Gewissheit, jeder Fortschritt sei schon deshalb ein Gewinn.

01

Die fehlenden Sprossen

Wenn KI die ersten Schritte übernimmt, verschwinden jene Aufgaben, an denen Anfänger zu Könnern werden.

02

Wissen in den Händen

Erfahrung ist mehr als abrufbares Wissen. Sie wächst aus Wiederholung, Irrtum, Reibung und Verantwortung.

03

Arbeit als Zugehörigkeit

Arbeit gibt Einkommen, aber auch Rolle, Rhythmus, Anerkennung und einen Ort in der Welt.

04

Der neue Maßstab

Technik muss sich daran messen lassen, ob Menschen wirksam, verantwortlich und zugehörig bleiben.

Ein Leseeindruck

Nicht jede Entlastung ist ein Gewinn. Manche Entlastung nimmt dem Menschen genau jene Erfahrung, aus der Urteil, Sicherheit und Selbstwirksamkeit entstehen.

Klaus Pulkrabek

Klaus Pulkrabek schreibt über die Folgen künstlicher Intelligenz für Arbeit, Urteilskraft und menschliche Selbstwirksamkeit. In „Sinn nach der Arbeit“ richtet er den Blick auf eine Entwicklung, die im Alltag längst begonnen hat: die schleichende Entwertung von Erfahrung und menschlichem Können.

Das Buch baut auf den Erfahrungen und Analysen seiner weiteren Veröffentlichungen auf. In „AUTOPILOT“ untersucht er Selbstführung und menschliche Orientierung im KI-Zeitalter; „KI-Falle“ vertieft die Risiken vorschneller Abhängigkeit von künstlicher Intelligenz. Diese Perspektiven fließen in die Frage ein, wie eine Gesellschaft beschaffen sein muss, in der Menschen weiterhin denken, wachsen und Verantwortung tragen können.

Der Mensch nach der Effizienz

Weitere Bücher

„Sinn nach der Arbeit“ steht in einem größeren Denkzusammenhang. Die vorausgehenden Bücher und Projekte liefern Erfahrungen und Perspektiven, auf denen die neue Auseinandersetzung mit Arbeit, KI und menschlicher Selbstwirksamkeit aufbaut.